Der nächste Macher: David Rizzo Lorenz

Heute möchten wir den nächsten Macher vorstellen: David "Rizzo" Lorenz

Seit zwei Jahren bekleidet er nun das Traineramt beim HBC Ins und geht in sein Drittes. Wir wollen auch von ihm etwas aus seiner Vergangenheit erfahren. Der neue Jugendleiter stellt sich mit seinem bekannten badischen Schmäh den Fragen.

Rizzo wirft durch Freund und Feind: 2007
Rizzo wirft durch Freund und Feind: 2007

1. Wie geht es dir?

Seit Samstag super -> habe Ferien 😊 und handballerisch seit dem Auswärtsspiel gegen Lyss gut, denn nach dem Spiel wusste ich, dass wir die Klasse halten werden.

 

2. Wo hast du Handball gespielt gehabt und auf welcher Position?

Oh je, lange Geschichte. Angefangen habe ich bei der DJK Bad Säckingen, meiner Heimatgemeinde, in der B-Jugend, also U17. Zum einem waren dort schon viele Kollegen und zum anderen war ich vorher Fussballgoalie und ich hatte keine Lust mehr mich in den Dreck zu schmeissen, im November auf gefrorenen Hartplätzen. 

Über das Studium bin ich nach Freiburg im Breisgau gekommen und dort habe ich bei ein paar Clubs gespielt, mal auf Leistung im Umland, mal zum Spass in der Stadt.

Als Kreisläufer habe ich angefangen, und weil man da meist dem Spiel zuschauen darf… konnte ich genügend studieren und bin in den Aufbau gewechselt. Dort dann, als ich noch voll im Saft stand, Aufbau links, später als die Routine kam auf der Mitte.

 

3. Was waren deine Highlights als Spieler?

Die Palmares ist da was dünn… Südbadischer Pokalsieger darf ich mich nennen… Spielerisch waren es aber sicher die Einsätze in der 3. Bundesliga, hiess damals noch Regionalliga. Das Handballniveau hat da jeden Trainingsschmerz wettgemacht und was habe ich in der Vorbereitung gelitten…

 

4. Wann hast du damals angefangen dich beim HBC zu engagieren?

Na ja, bin ja extern eingekauft. Aber ich interpretiere ein Trainergehalt gesamtheitlich. Der Verein gibt Geld für dich aus, also schaust du, dass du ihm helfen kannst. Und wenn deine Hilfe erwünscht ist, dann engagierst du dich. So profitierte auch ich, da meine Arbeitsbedingungen besser werden.

 

5. Was waren deine Highlights mit dem HBC?

Die Mannschaftsausfüge nach Deutschland und sonst geniesse ich die Arbeit mit den Gielen.

 

6. Was sagst du zur aktuellen Situation beim HBC Ins?

Ich beziehe mich dort auf den Herrenbereich, das sollte ja meine Kernkompetenz sein. Nach zwei Jahren sieht man schon den Rizzostyle und das freut mich. Mit der Abwehr bin ich noch nicht zufrieden, da ich ein Verfechter offensiver Abwehrsysteme bin, aber manchmal muss man das spielen lassen, was dem Team gut tut.

Das erste Jahr war entspannt und wir sind zusammengewachsen. Letzte Saison war tough, aber hier konnten die Jungen vom gutem Niveau sehr profitieren. Nun soll sich das die kommende Runde auszahlen und wir wollen uns wieder weiter oben in der Tabelle etablieren, damit mittelfristig die oberen Tabellenregionen angestrebt werden können.

 

7. Auf was sollte man deiner Meinung nach beim HBC in naher Zukunft sein Augenmerk richten?

Die Kirche im Dorf zu lassen, weiter seine Hausaufgaben zu machen und viel Zeit, Geld und Ressourcen in die Jugendarbeit zu stecken. Dort ist die grösste Baustelle für eine nachhaltige und stetige Entwicklung. 

 

8. Das würdest du noch gerne sagen?

Leider immer noch mieser Musikgeschmack, das wird irgendwie nicht besser… eher schlimmer…

 

Lieber David

Vielen, lieben Dank für das Interview und den Einblick in deine sportliche Vergangenheit. Der HBC Ins bedankt sich vielmals für deine gute Arbeit mit unseren Herren und wünscht dir viel Geduld wie ein gutes Händchen als Jugendleiter.

MERCI VUI MAU und auf viele weitere gemeinsame Jahre!

 

DEIN HBC INS 

1996
1996

Bildquellen: Badische Zeitung/Bargmann und Michael Matschenz