Spielbericht: HC Vevey gegen HBC Ins I (2. Liga)

Überzeugendes Resultat eingefahren, doch die Art und Weise wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist, ist als ausbaufähig zu deklarieren.

Mit 2:4 Punkten stand man vor dem Spiel an der Riviera da. Man hatte einmal überzeugend gewonnen, ist aber auch zweimal böse unter die Räder gekommen, mit der Folge, dass das Torverhältnis nach drei Spielen mit minus 13 Toren einem die Augen verdrehen lies.

Nun wartete mit Vevey eine unbekannte Grösse auf uns, die sich aber gut gegen Nyon gehalten (uns hatten die zerstört) und einmal bereits gewonnen hatten.

Es sind also zwei Mannschaften aufeinandergetroffen, die unbedingt den Anschluss ans Mittelfeld der Liga schaffen wollten, um nicht frühzeitig sich in den niederen Regionen der Tabelle festzusetzen.

Dementsprechend motiviert sind wir in die Partie gestartet und haben dem Gegner gleich klar gemacht, dass heuer mit uns nicht gut Kirschen essen ist. Das zeigte Wirkung und wir konnten uns schnell auf 3:7 absetzen. Nach 10 Minuten mit vier Toren vorne, gut so, oder? Nein, dachte sich der Trainer des HBC und nahm erst mal eine Auszeit um sein Team wach zu rütteln, denn in den ersten Minuten gab es zu viele Absprachefehler in der Abwehr und technische Unsauberkeiten im Angriff zu bemängeln. Diese "übertriebene" Anspannung bei Trainer und Team kennzeichnete das ganze Spiel. Der eigene Anspruch und die zuvor erlittenen Niederlagen zeigten Wirkung. Bis zur Halbzeit wurde aber glücklicherweise relativ konsequent weitergearbeitet und auch nach durchwechseln des kompletten Rückraums gab es keinen Bruch im Spiel. So ging man verdient mit 6:13 in die Halbzeit.

Das Team Veveys war sicherlich unzufrieden mit dem Ergebnis und so sind sie sehr motiviert in die zweite Halbzeit gestartet. Es entwickelte sich die nächsten Minuten ein spannender Kampf, bei dem wir Vevey jedoch nicht erlaubten Oberwasser zu bekommen und klarstellten, dass der Sieg uns gehören wird.

Das tat er auch! Mit 14:26 endetet die Partie deutlich.

Nun hat man 4:4 Punkte und weist ein Torverhältnis von minus 1 auf, damit kann man leben und etwas gelassener weiterarbeiten. Der sich selbst gemachte Druck ist verfolgen, was man auch im folgenden Training beobachten konnte. Da hat das Team gut gearbeitet, kaum Passfehler produziert und ist einfach gut gelaunt durch die Halle gerannt, gerannt und nochmals gerannt.

 

Work hard, dream big

David Lorenz, Trainer HBC Ins